Ersatzteile für die Mobilität der Zukunft

Alternative Antriebe sind der Schlüssel zur Erreichung der globalen Klimaziele. Im Jahr 2022 hat die EU beschlossen, dass Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsmotor ab 2035 verboten sind. In Zukunft wird es umso wichtiger sein, dass Fahrzeuge mit Hybrid-, Elektro- oder anderen alternativen Antrieben die notwendigen Ersatzteile erhalten, die sie brauchen um möglichst lange genutzt werden zu können.

Für den Bereich der Hybrid-, Elektro-, Wasserstoff- und alternativ angetriebenen Fahrzeuge, ob PKW oder Nutzfahrzeuge, haben wir bereits Tausende von Komponenten im Angebot. Allein für PKW werden jährlich mehr als 2.000 neue Artikel eingeführt, und wir verfügen über eine Datenbank mit über 90.000 verschiedenen Fahrzeugvarianten.

Zudem können unsere Kunden weltweit auf mehr als vier Millionen Kataloganwendungen der bilstein group zugreifen. Das versetzt uns in die Lage, den Ersatzteilmarkt mit einem der breitesten Angebote an Reparatur- und Wartungskomponenten zu versorgen - heute und in Zukunft.

Pkw, Transporter und Lkw- Auflieger - alle weiß - stehen vor PV-Paneelen und Windrädern.

Mehr zu unseren Marken

www.febi.com www.swag.de www.blue-print.com

Längere Lebensdauer für Fahrzeuge

Ein wichtiger Aspekt bei Nachhaltigkeit ist für die bilstein group auch die Verlängerung der Lebensdauer eines Fahrzeugs. Wir sind uns aber bewusst, dass die CO2-Bilanz von - meist älteren - Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren mit der von Autos und LKW mit modernerer Antriebstechnik verglichen werden muss.

Positiver Einfluss auf die Nachhaltigkeitsbilanz

Als Pionier im IAM glauben wir, dass unsere hochwertigen und langlebigen Produkte die Lebensdauer eines Fahrzeugs so deutlich verlängern (bei vergleichsweise geringem Ressourceneinsatz), dass wir einen positiven Einfluss auf seine Nachhaltigkeitsbilanz insgesamt haben.

Indem wir mehr und mehr Ersatzteile für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in unser Sortiment aufnehmen, können sie in den kommenden Jahren länger auf der Straße fahren. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die die Zukunft der nachhaltigen Mobilität zu sichern.

Junge Frau arbeitet in einer Werkstatt an einem hochgebockten Auto. Ein Mann mit einem Ersatzteil in der Hand steht daneben.

Wie wir zum Klimaschutz beitragen

Klimaschutz ist uns ein zentrales Anliegen: Wir bekennen uns zum Pariser Klimaschutzabkommen. Um dazu einen Beitrag zu leisten, reduziert die bilstein group Emissionen entlang der Wertschöpfungskette und setzt dafür zum Beispiel auf energieeffiziente Technologien, erneuerbare Energien, ressourcenschonende Produktionsprozesse und Baustandards sowie ein umfassendes Energiemanagement.

„Damit leisten wir einen Beitrag zur Ressourcenschonung und werden gleichzeitig unserem Selbstverständnis als Familienunternehmen gerecht: Wir denken und planen in Generationen – dabei spielt auch der Klimaschutz eine zentrale Rolle“, so Geschäftsführer Jan Siekermann.

Entdecken Sie, was die bilstein group bereits für den Umwelt- und Klimaschutz geleistet hat:

Automatisiertes Logistik-System

2004

Automatisiertes Logistik-System

Jährliche Einsparungen von ca. 40% CO2

Logistkzentrum Ennepetal

2008

Logistkzentrum Ennepetal

80% aller Spediteure umgestellt auf Euro-5-Norm

Energieeffizienz

2013

Energieeffizienz

Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sorgt für Energie in der Logistik

Neue Produktion

2016

Neue Produktion

Verbraucht 45% weniger Energie als vergleichbare Gebäude

LED-Lichtsystem

2017

LED-Lichtsystem

Alle Lichtsysteme in der Produktion und Logistik werden erneuert

Neue Produktion

2017

Neue Produktion

750 kWp Photovoltaikanlage

Heizeffizienz

2017

Heizeffizienz

Innovatives Heizkonzept nutzt Maschinenabwärme

E-Fahrzeug

2020

E-Fahrzeug

Erste vollelektrische Auto in der Flotte

Recyclingfähige Verpackungen

2020

Recyclingfähige Verpackungen

Alle Verpackungen aus entweder 100% Karton oder 100% Kunststoff

Neues Logistikzentrum Gelsenkirchen

2020

Neues Logistikzentrum Gelsenkirchen

Verbraucht 45% weniger Energie als vergleichbare Gebäude

Neues Logistikzentrum Gelsenkirchen

2021

Neues Logistikzentrum Gelsenkirchen

15.000 m2 Dachbegrünung

Neues Logistikzentrum Gelsenkirchen

2021

Neues Logistikzentrum Gelsenkirchen

750 kWp Photovoltaikanlage

Logistkzentrum Ennepetal

2022

Logistkzentrum Ennepetal

Reduktion von Kunststoffverpackung um 2 Tonnen pro Jahr

Grüner Strom

2022

Grüner Strom

Alle deutschen Standorte werden mit Strom aus ausschließlich erneuerbaren Quellen versorgt

Energiemanagementsystem

2025

Energiemanagementsystem

Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 in Logistik- und Produktionsstandorten in Deutschland und England

Solar? Na, klar!

Draufsicht auf die bilstein group Engineering. Auf dem Dach ist eine Photovoltaik-Anlage zu sehen.

Die bilstein group setzt nicht nur darauf, CO2- Emissionen zu vermeiden – wir produzieren auch unseren eigenen Strom. Auf unserer Produktionshalle in Ennepetal und unserem Logistikzentrum in Gelsenkirchen haben wir Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) installiert.

Unsere erste PV-Anlage ging bereits im Jahr 2017 mit unserer neuen Eigenfertigung in Ennepetal in Betrieb. Im Jahr 2021 kam die PV-Anlage auf unserem neuen Logistikzentrum in Gelsenkirchen hinzu.

Die PV-Anlage in Ennepetal ist mit etwa 6.000 m² eine der größten im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Produktion nutzt rund 80 % des gewonnenen Stroms (ca. 600.000 kWh/Jahr) für die eigenen Maschinen. Der überschüssige „grüne“ Strom wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist.

Die PV-Anlage in Gelsenkirchen ist ebenfalls circa 6.000 m² groß und verfügt über 2.200 Photovoltaikmodule. Damit können über 700.000 kWh Strom im Jahr produziert werden.

Durch die Ost-West-Ausrichtung erreicht die PV-Anlage in Gelsenkirchen einen Eigenverbrauchanteil von über 80%.

Die beiden PV-Anlagen haben eine Leistung von 749 kWp und können den jährlichen Strombedarf von 500 Haushalten decken. Die PV-Eigenstromerzeugung ist bis 2024 kumuliert auf 8,124 Millionen kW/h angestiegen.

Chart

Standorte und Gebäude: Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit

Unsere Logistik- und Produktionsgebäude sind nicht nur funktional, sondern auch hoch energieeffizient. Ein Beispiel dafür ist unser 2022 eröffnetes Logistikzentrum in Gelsenkirchen, das nach dem KfW-Effizienzhausstandard 55 gebaut wurde. Das bedeutet, dass der Standort rund 45 Prozent weniger Primärenergie benötigt als vergleichbare Neubauten ohne diese Effizienzmaßnahmen.

Das neue Logistikzentrum wurde konsequent nachhaltig geplant. Neben der Einbindung in die vorhandene Umgebung und der Reduktion von Lärmemissionen haben wir großen Wert auf den Schutz der Biodiversität gelegt. Unsere speziell angelegten Außenanlagen tragen zur Förderung der Artenvielfalt bei.

Bessere klimatische Bedingungen für unsere Mitarbeitenden

Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur Umweltschutz, sondern auch ein angenehmes Arbeitsumfeld. In Gelsenkirchen haben wir zwei Hallen sowie den Haupteingang mit einer 15.000 m² Quadratmeter großen Dachbegrünung ausgestattet. Diese reduziert nicht nur die negativen Auswirkungen von Starkregen, sondern verbessert auch das Raumklima in den darunterliegenden Bereichen – ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden.

Ansicht des Eingangs des Logistikzentrums der bilstein group in Gelsenkirchen.

Ausgezeichnetes Engagement für Nachhaltigkeit 

Unsere Anstrengungen wurden bereits gewürdigt: Die bilstein group wurde für die hohen Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards beim Bau des Logistikzentrums mit dem Umweltpreis des Aftermarket-Dienstleisters PARTSLIFE ausgezeichnet.

Jan Siekermann, Geschäftsführer der bilstein group, sieht sich angesichts der Auszeichnung im Kurs des Unternehmens bestätigt:  "Der PARTSLIFE Umweltpreis ist ein Beleg dafür, dass sich die bilstein group beim Thema Nachhaltigkeit auf dem richtigen Weg befindet."

Blick in ein Hochregallager und auf die dort eingesetzten Regalbediengeräte.

Energieeffiziente Logistik

In unseren Logistikzentren setzen wir überwiegend auf automatisierte Logistiksysteme. In Gelsenkirchen können wir dadurch beispielsweise rund 75 % des Platzes einsparen, den ein rein manuelles Lager benötigt.

Außerdem setzen wir energieeffiziente Komponenten und Antriebe ein (aktive Abschaltung der Fördertechnik bei Nichtgebrauch; Nutzung der Bremsenergie der Regalbediengeräte).

Durch Einsparungen bei Licht und Wärme sowie Prozessenergie produzieren wir in unseren automatisierten Lagern bis zu 1.500 t CO2 pro Jahr weniger als in einem vergleichbaren manuellen Lager.

Grüne Produktion

"Auch andere Faktoren spielen eine Rolle: In der Produktion wird die Abwärme der Maschinen genutzt, um in kälteren Monaten die von außen angesaugte Frischluft zu erwärmen, sodass die Halle nicht zusätzlich beheizt werden muss. Die Abwärme der Kompressoren wird wiederum eingesetzt, um warmes Wasser für die Sanitärräume zu erzeugen. Für unsere Metallhärtungsprozesse nutzen wir konsequent Regen- und Drainagewasser zur Abkühlung des Wassers im Kühlkreislaufs. "

So trägt unsere Produktion zum Klimaschutz bei:

Frischwasserverbrauch -
konsequente Nutzung von Drainagewasser

Rückführung der Prozesswärme -
kein Verlust wertvoller Energie

Energieeinsparung -
Fertigungshalle gemäß KfW-55-Standard

Zertifiziertes Energiemanagementsystem

Um Energie einzusparen, muss man zunächst wissen, wo und wie viel Energie verbraucht wird. Deshalb wurde bereits 2016 an den zentralen deutschen Standorten in Ennepetal und Wuppertal ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt und vom TÜV zertifiziert. 2019 folgte unser Standort in Markham Vale, England. Damit hat sich die bilstein group dazu verpflichtet, energierelevante Daten zu erheben, auszuwerten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um Energie und Ressourcen einzusparen.

2018 wurde das Energiemanagement erheblich verschärft. Um dieser neuen Anforderung gerecht zu werden, lassen wir uns seit 2020 gemäß der strengeren DIN EN ISO 50001:2018 zertifizieren.

„Effizient zu wirtschaften und ressourcenschonend zu agieren, sind wesentliche Bestandteile unserer Unternehmenspolitik“, so Geschäftsführer Jan Siekermann. „Langfristig wollen wir so Kosten senken, unsere Wettbewerbsposition stärken und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.“

Unser CO2 Fußabdruck

Unsere deutschen Standorte – Scope 1 und 2

Unsere Standorte in Deutschland machen mehr als 80 % der gesamten Scope -1- und Scope -2-Emissionen aus. Deshalb lag unser Fokus in der Vergangenheit vor allem darauf, die Emissionen an unseren deutschen Standorten so weit wie möglich zu reduzieren und zu vermeiden.

Wir haben es geschafft, einen erheblichen Teil unserer Scope -1- und Scope -2-Emissionen im Market-based Ansatz in Deutschland zu vermeiden, indem wir für alle unsere Standorte „grüne“ Stromzertifikate mit Herkunftsnachweisen und für unser Logistikzentrum in Gelsenkirchen klimafreundlichere Fernwärme gekauft haben.
Darüber hinaus werden wir in den kommenden Jahren unsere Maßnahmen in unseren Tochtergesellschaften auf der ganzen Welt ausweiten.

* Scope 1: umfasst die direkte Freisetzung klimaschädlicher Gase im eigenen Unternehmen.
Scope 2: umfasst die indirekte Freisetzung klimaschädlicher Gase durch Energielieferanten.

Indirekte Treibhausgasemissionen – Scope 3

Um mehr Transparenz darüber zu erlangen, wie sich unsere indirekten Geschäftstätigkeiten und unsere Lieferkette auf den Klimawandel auswirken, haben wir uns entschlossen, eine systematische Bewertung der Scope -3-Emissionen mithilfe der GHG-Protokoll-Richtlinien durchzuführen.

Für die Berechnung der Scope -3-Emissionen haben wir Sekundärdaten und Emissionsfaktoren aus zuverlässigen Datenbanken verwendet. Wir konnten feststellen, dass diese Daten nicht sehr präzise sind und oft spezifische Informationen für unsere Branche fehlen. Daher planen wir in der Zukunft, Primärdaten zu Kohlenstoffemissionen direkt von unseren Lieferanten zu sammeln und Möglichkeiten zur weiteren Reduzierung der Scope-3-Emissionen zu untersuchen.

Kleine Schritte zu mehr Nachhaltigkeit

Hände, die ein Paket halten, in dem ein Ersatzteil inklusive Zubehör liegt.

Weniger Verpackung – mehr Umweltschutz

Auch beim Thema Verpackungen unternimmt die bilstein group wichtige Schritte, um nachhaltiger zu agieren. So wird in der Logistik in Ennepetal seit 2022 darauf verzichtet, bei Reparatursätzen Kleinstteile in einen neutralen Plastikbeutel zu packen. Dadurch können pro Jahr etwa zwei Tonnen an Kunststoff eingespart werden.

Auch bei Luftpolsterfolie, die verwendet wird, um die Ware zu schützen, konnte eine erhebliche Reduktion erreicht werden. Bereits 2020 wurde der generelle Verbrauch an Luftpolsterfolie analysiert und auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis war eindeutig: Seitdem setzen wir rund 24,5 Tonnen pro Jahr weniger Folie ein. Durch die Systempartnerschaft mit PARTSLIFE, dem Umweltmanagement-Dienstleister für die Automobilindustrie, leistet die bilstein group einen aktiven Beitrag zur Abfallvermeidung und -entsorgung.

Mitarbeiter der bilstein group bestückt einen Karton der Marke febi mit grüner Luftpolsterfolie aus einer Maschine, die vor ihm steht.

Grüne Luftpolsterfolie

Mit der Anschaffung neuer Maschinen zur Herstellung der Luftpolsterfolie wurde 2022 auch die Foliensorte umgestellt, auf ein Material, das bis zu 50 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht.

Wären nicht auch 100 Prozent möglich? Damit die Luftpolster entstehen können, werden immer Teile der Folie verschweißt. Um diese Prozesse steuern zu können, besteht eine Folie aus unterschiedlichen Lagen. Die unterschiedlichen Eigenschaften dieser Lagen erfordern einen gewissen Anteil Neuware, da bei dieser die Schmelztemperaturen bekannt und gleichbleibend sind.

Mitarbeiter der bilstein group kniet vor zwei Paketen der bilstein group und hält die Daumen hoch.

Kleine Idee, große Einsparung

Bereits 2018 hatte Ali Serttekin, der seit 1994 in der Logistik der bilstein group arbeitet, die Idee, A5-Aufkleber statt A4-Aufkleber für größere Pakete zu verwenden. Eine einfache Idee, dank der eine Menge Papier gespart werden kann. Darüber hinaus wurden Kombiverpackungen (Verpackungen aus einer Kombination von Karton und Plastikfenster) im Unternehmen komplett abgeschafft.

Dank dieser einfachen aber effizienten Maßnahme, können die Materialien leichter getrennt und entsprechend recycelt werden.

Ansicht eines Bereichs des Logistikzentrums.

Es werde LED!

Ein Großteil der Logistik in Deutschland ist heute mit energiesparenden LED-Leuchten ausgestattet. Allein in der Logistik in Ennepetal wurden in den vergangenen Jahren weit über zwei Kilometer Lichtband neu installiert und mit dem vorhandenen intelligenten Gebäudemanagement gekoppelt, so dass die Beleuchtung ganz nach Bedarf gesteuert werden kann.

Dank dieser Lösung können pro Jahr 294 Tonnen CO2 eingespart werden.